Analysenwaage: Interne Kalibrierung vs. externe Kalibrierung

Als Präzisionswaagen müssen Analysenwaagen, insbesondere die in Laboren von Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen eingesetzten Hochpräzisionswaagen, stets genau arbeiten, um präzise und konsistente Daten zu liefern. Um die Genauigkeit der Analysenwaage zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Kalibrierung erforderlich. Es gibt zwei Kalibriermethoden: die externe und die interne Kalibrierung.

Externe Kalibrierung

Bei der externen Kalibrierung wird die Analysenwaage mit dem mitgelieferten Kalibriergewicht kalibriert. Traditionelle Analysenwaagen werden üblicherweise mit einem Kalibriergewicht geliefert, dessen Masse von der maximalen Wägekapazität der Waage abhängt. Beispielsweise erhält man bei einer Analysenwaage mit einer Genauigkeit von 0,1 mg und einer Kapazität von 210 g üblicherweise ein 200-g-Kalibriergewicht.

Die Analysenwaage verfügt über Tasten zur Kalibrierung mit dem Gewicht. Der erste Schritt ist, eine Taste zu drücken, um in den Kalibriermodus zu gelangen, dann das Kalibriergewicht auf die Wägeplatte zu legen und eine weitere Taste zu drücken, um die Kalibrierung zu starten. Sobald die Kalibrierung abgeschlossen ist, wird ein Signal auf dem Bildschirm angezeigt.

Zusätzlich zu dieser grundlegenden Einpunktkalibrierung können Sie auch eine lineare Kalibrierung durchführen, sofern ein Gewichtssatz verfügbar ist.

Nehmen Sie die U.S. Solid USS-Analysenwaage DBS83als Beispiel. Um die externe Kalibrierung durchzuführen, schalten Sie die Waage ein und drücken Sie gleichzeitig die Tasten „CAL“ und „ON“, um in den linearen Kalibrierungsmodus zu gelangen. Folgen Sie anschließend den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Kalibriergewichte von 200 g, 150 g, 100 g und 50 g nacheinander zu platzieren. Die lineare Kalibrierung ist abgeschlossen, sobald alle Gewichte kalibriert wurden.

Interne Kalibrierung

Die interne Kalibrierung ist eine fortschrittlichere Kalibriermethode. Für die interne Kalibrierung verfügt die Analysenwaage über eingebaute Gewichte und ist mit automatischen Kalibrierprogrammen ausgestattet. Die Waage besitzt üblicherweise eine Taste für die interne Kalibrierung. Wenn die Waage kalibriert werden muss, drücken Sie einfach diese Taste, und die Waage führt die Kalibrierung automatisch durch. Eine solche Waage spart Ihnen Zeit und Aufwand beim Kalibrierprozess.

Wir verwenden die Analysenwaage U.S. Solid USS-DBS47 als Beispiel. Wenn die Waage unbelastet ist, drücken Sie die Taste „CAL“. „CAL-INT“ blinkt dann auf dem Display. Die Waage führt anschließend eine automatische interne Kalibrierung durch. Analysenwaagen mit interner Kalibrierung verfügen üblicherweise auch über eine automatische Kalibrierungsfunktion. Der Benutzer legt das Zeitintervall für die automatische Kalibrierung fest. Die Waage kalibriert sich dann automatisch zu jedem Zeitpunkt dieses Intervalls. Wählen Sie beispielsweise die Option „30 Minuten“, kalibriert sich die Analysenwaage alle 30 Minuten automatisch. Analysenwaagen mit interner Kalibrierung bieten oft auch eine externe Kalibrierungsfunktion, sind aber nicht zwingend mit einem Kalibriergewicht ausgestattet. Kalibriergewichte können Sie online bei Anbietern wie Amazon oder eBay erwerben. Externe oder interne Kalibrierung? Eine Analysenwaage mit interner Kalibrierung ist deutlich komfortabler, aber auch teurer. Beispielsweise kostet die Analysenwaage DBS47 mit interner Kalibrierfunktion 597 US-Dollar, während die Analysenwaage DBS83 mit externer Kalibrierung 437 US-Dollar kostet. Wenn Sie eine kostengünstige Analysenwaage suchen, wählen Sie ein Modell mit externer Kalibrierung. Um Zeit und Arbeitskosten zu sparen, ist eine Waage mit interner Kalibrierung die richtige Wahl.

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